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Zitat aus „Mein Weg zum Sonnentanz“: Menschen kommen aus der ganzen Welt, um dem Sonnentanz beizuwohnen, aus den Bergen Perus, aus Europa und aus Tibet. Es sind Azteken, Navajos, Dänen, Tohono O’Odhams, Apachen, Kanadier, Deutsche, Afroamerikaner, Japaner und sogar ein buddhistischer Mönch gekommen. Es gibt keine rassischen oder religiösen Barrieren für die Menschen, die mit uns den Sonnentanz beiwohnen wollen, solange sie auf gute Weise und mit Respekt für unseren Weg kommen. Bei den verschiedenen Sonnentänzen sind Vertreter aller vier Menschenrassen vertreten. Es ist etwas, das wir mit unseren Brüdern und Schwestern teilen wollen, und dabei spielt es keine Rolle, welche Hautfarbe sie haben. Wir alle sind eins, und wir sind zusammen auf diesem Planeten. Wir sollten alle zusammen beten, tanzen und dem Schöpfer danken. Und genau das ist es, was den Sonnentanz so wunderschön, so rein und mächtig macht. Wir, die eingeborenen Völker Amerikas, die Ureinwohner, sind die Hüter des Sonnentanzgedankens. Wir sind die Lehrer dieser Glaubensvorstellung. Es ist unsere Aufgabe, anderen den Weg zu unserer Spiritualität zu weisen. Was wir aus unseren Visionen lernen, müssen wir an andere weitergeben. Zitat Ende Wenn wir die Meldungen aus Amerika lesen, dann teilen diese Meinung nicht alle Indianer. Auch dort gibt es Menschen, die, wie viele andere, glauben, dass sie das Alleinrecht und Alleinwissen über die Spiritualität haben. Von diesen hört man auch, dass ihnen der Glauben nun auch noch gestohlen werden soll. Glauben kann man nicht stehlen. Glaubenswege können jedoch geteilt werden, und dabei ist es ganz egal, nach welcher Art wir unsere individuelle Spiritualität finden. Diese Suche nach Spiritualität geht in unseren physischen Körper über und ruft eine Ruhelosigkeit hervor. Wir befinden uns auf der ständigen Suche nach Erleichterung. Folglich werden wir so lange suchen, bis wir etwas finden, mit dem wir zufrieden sind. Manche Menschen entscheiden sich für den Buddhismus, für den Judaismus, für das Christentum oder den muslimischen Glauben und wieder andere finden sich bei Hinduismus wohl. Man muss sich bei dem, was man ausübt, wohlfühlen – nur darum geht es. Viele von uns neigen dazu, unsere Spiritualität so lange zu vergessen, bis wir dringend Hilfe brauchen. Dann ist oft das Gejammer groß und Vorurteile über andere werden laut, um sich von sich selbst abzulenken. Wir müssen zu dem Weg den wir gehen und zu unserer eigenen Spiritualität stehen, diese Entscheidung auch verantworten und nicht den Fehler bei anderen suchen. Zitat: Ich bete ständig für dafür, dass die Menschen innehalten und merken, was sie Mutter Erde antun. Viele scheinen sich um nichts zu kümmern, außer um das, was für sie selbst wichtig ist. Wir sollten innehalten und uns darüber klar werden, dass dies die einzige Welt ist, die wir haben. Dieser Planet, auf dem wir stehen, ist wie unser Herz. Ohne ihn haben wir kein Leben. Ohne ihn können wir nicht überleben. Ohne ihn gibt es uns nicht. Zitat Ende Nicht jeder Rote Pfad, jeder Weg mit der Pfeife, führt zum Sonnentanz. Auch hier gibt es individuelle Unterschiede. Und selbst nicht einmal bei jedem Sonnentanz wird, wie bei den Lakota, mit dem Durchbohren der Haut ausgeführt. Aber selbst bei den Lakota ist es keine Pflicht sich zum Opfern durch „piercing“ zu verpflichten. Egal welchen Weg wir gehen – gehen wir ihn in mit Liebe zu allen unseren Verwandten. Rückschläge gehören dazu, aber auch das Erleben des Vertrauens, das wir nie verlieren dürfen, wenn wir uns nicht selbst verlieren wollen. Diese Liebe wächst mit Vertrauen, Vorsicht, Tapferkeit und Angst, mit Respekt und Ehre und vor allem durch Ehrlichkeit und Verantwortung. An diesen Aufgaben wachsen wir täglich!
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